Der Fraktionsvorsitzende der UWG-Piraten, Hans Immanuel Herbers, erklärte nach dem Beschluss des Kreistages zur Schließung des Marienhospitals:

“Der Kreistag hat bewiesen, dass der Märkische Kreis kein zuverlässiger Partner für die Menschen in Iserlohn ist. Lokale Interessen aus dem Südkreis, undurchsichtige Absprachen und die aus der FDP beantragte geheime Abstimmung sorgten für das vom CDU-Landrat gewünschte Ergebnis. Opfer sind die Menschen in Iserlohn, die Beschäftigten des Marienhospitals und die Gesundheitsversorgung im ganzen Nordkreis. Es wurde deutlich, dass eine Meheit aus den Fraktionen von CDU, SPD und FDP für das leider sehr klare Ergebnis gesorgt haben. Die Iserlohner Kreistagsabgeordneten in den noch großen Parteien haben offenbar kaum Einfluß.

Wir UWG-Piraten wiederholen unsere Forderung, das Marienhospital durch die Stadt Iserlohn zu übernehmen. Ich hatte dies bereits in der letzten Ratssitzung vorgeschlagen und dabei leider mehr Weitsicht gehabt, als es mir heute lieb ist.”