Das Wahlrecht verhinderte den ursprünglichen Plan: Eine Kandidatur als UWG-Piraten wäre nach dem geltenden Wahlrecht nicht möglich, erklärte UWG-Vorsitzender Helmut Baumhardt auf der Wahlversammlung der Unabhängigen. Darum werde die UWG Iserlohn in Absprache mit den örtlichen Piraten als UWG antreten. Die Piratenpartei, die 2014 noch mit Hans Immanuel Herbers in den Iserlohner Rat eingezogen war, tritt nicht zur Kommunalwahl an.

Die Mitglieder der UWG waren in der Alten Post unter Corona-Bedingungen mit Abstand versammelt, dem Zusammenhalt tat das aber keinen Abbruch.

“Es gibt eine unabhängige und demokratische Alternative zu den herrschenden Parteien. Darum treten wir an um die erfolgreiche Arbeit der UWG-Piraten Fraktion im aktuellen Rat fortzusetzen” ergänzte Herbers, der von der Wahlversammlung einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde.

An der Spitze der Ratskandidaten stehen neben Hans Immanuel Herbers der bisherige UWG-Ratsherr Markus Neumann aus Letmathe auf Platz 2, UWG-Vorsitzender Helmut Baumhardt auf Platz 3 und Karl Fels auf Platz 4. Auf die folgenden Plätze wurden Peter Linnemannstöns, Regine Baumhardt und Angelika Hellhake gewählt. Es folgen Karsten Pauli, Gerda Schönig, und Reinhardt Knauer. Auf weitere Plätze wurden gewählt: Alfred Berndt, Tanja Klüppel, Claudia Neumann, Andrea Pauli, Anne Hartmann und Nadine Klatt. Gewählt wurden auch die 25 Kandidatinnen und Kandidaten für die Iserlohner Wahlbezirke.

“Iserlohn braucht jetzt einen Neustart bei Rat und Bürgermeister. Den können weder die alten Parteien noch populistische Wahlvereine sichern. Darum treten wir an” erklärte Helmut Baumhardt. “Wer Iserlohn als Stadt des Aufeinander Hörens will hat nun ein Angebot. Wir trauen es uns zu” schloß Bürgermeisterkandidat Hans Immanuel Herbers.

(Foto: von links Markus Neumann, Karl Fels, Hans Immanuel Herbers, Regine Baumhardt, Helmut Baumhardt)