Sabrina Dieckmann und Hans Immanuel Herbers
Bei Mitgliederversammlungen in Letmathe und Wenden/Sauerland beschlossen jetzt die Mitglieder der Partei Freie Wähler in den Wahlkreisen 149 Märkischer Kreis I/Olpe und 150 Märkischer Kreis II in beiden Wahlkreisen auch um die Erststimme zur Bundestagswahl zu werben.

Wahlkreis 149: Sabrina Dieckmann tritt an

Im Wahlkreis 149 wurde Sabrina Dieckmann aufgestellt. Die 41jährige aus Oestrich wurde von der Mitgliederversamlung in Wenden einstimmig gewählt. Geboren in Recklinghausen habe sie die Liebe ins Sauerland geführt. Nun bringe sie dier Liebe zum Sauerland zur Kandidatur für den Bundestag.

Sabrina Dieckmann
„Wir Freie Wähler sind die anständige Alternative: Wir verteidigen die Grundrechte aus der Mitte heraus. Wir wollen die Menschen zusammenführen statt sie nach Geschlecht, Herkunft oder Lebensvorstellungen gegeneinander ins Feld zu führen“ erklärte Dieckmann. Den Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit sieht die Handelsassistentin in der Stärkung der örtlichen Wirtschaft.

Als Mitglied im Stadtmarketingbeirat Iserlohn und im Ausschuss für Bürgeranregungen und Beschwerden hat sie das Ohr an der Politik vor Ort. Als stellvertretende Vorsitzende der UWG Iserlohn ist sie eingebunden in die Arbeit der Unabhängigen Wählergemeinschaften.

Wahlkreis 150: Hans Immanuel Herbers

Kandidat im Wahlkreis 150 ist der evangelische Pfarrer Hans Immanuel Herbers. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender der im UWG in Iserlohn kennt der 63jährige auch den politischen Betrieb gut. „Wir brauchen praktische Lösungen, engagierte Demokraten und eine Erneuerung unseres Landes aus der Mitte heraus. Dafür treten Freie Wähler an.“

Hans Immanuel Herbers
Die Unabhängien Wählergemeinschaften am Ort, so Herbers, hätten sehr lange Erfahrung mit bürgernaher und pragmatischer Politik. Doch wesentliche Entscheidungen auch über unser Leben hier fielen in Land und Bund. Darum träten Freie Wähler nun auch für den Bundestag an.

Begrüßt wurden die Mitglieder von stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler Ralph Ochsenfahrt aus Detmold. Freie Wähler sind bereits in die Landtage von Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sowie ins Europaparlament eingezogen. In Bayern sind sie Regierungspartei. Nun hoffen die Freien Wähler auf den Einzug in den Bundestag. Dabei stehe die Partei so wie in München auch in Berlin bereit zu konstruktiver Opposition oder zur Mitgestaltung der Regierungsarbeit. Auch der Düsseldorfer Landtag sei bereits fest im Blick.